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Scheik:
Vergriffen hat er sich an mir! Vergriffen! Zu Boden mich geschleudert! Mich!
Schéfaká (eilt herbei, um ihn zu unterstützen):
Steh auf!
Phantasie (noch hoch und aufrecht im Zelte):
Nun hast du dir den König selbst entblößt .... Herunter mit dem Mantel von Elissa!
Scheik (steht auf, noch ganz konfus, zur Phantasie):
Wie meinst du das?
Schéfaká:
Sei still! Der Schwarze kommt!
(führt ihn nach seinem Throne, auf den er sich, wie bewußtlos, niederläßt)
Elfter Auftritt.
Die Vorigen, ohne die ersten vier Scheike. Der Vorbeter, hinter ihm seine Adjutanten und das übrige Gefolge. Er läutet die Hölzer und singt dazu:
Heeehhh alas saláh! Heeehhh alal feláh! Auf zum Gebete! Auf zum Heile! Heeehhh alas saláh! Heeehhh alal--feláh! Alláh akbar! Alláh hu!
(Dann kniet er nieder, hinter ihm auch Alle, die mit ihm gekommen sind. Das Úmehá mit den stupiden Verbeugungen beginnt. Das rüttelt den Scheik aus dem Zustande halber Betäubung auf. Er fährt empor, reißt die Peitsche aus dem Gürtel und springt zornig auf den Vorbeter ein)
Scheik:
Was fällt dir ein, du Wurm, du Laus, du Milbe!
Ein solches Schnurren und ein solches Schnarren, Nachdem du das Gebet der Bibel hörtest! Bist du verrückt?
Vorbeter (bleibt knieen):
Was soll ich beten, Herr?
Scheik:
Die heilge Fátha, nicht das Úmehá!
Vorbeter (bescheiden, aber fest):
Die Fátha bet ich nicht!
Scheik (zunächst erstaunt, daß der Neger überhaupt wagt, Widerstand zu versuchen)
Du weigerst dich?
Vorbeter:
Du hast sie mir verboten!
Scheik:
Allerdings,
Und dazu hatte ich mein Recht. Verstanden? Doch aber jetzt will ich das Gegenteil, Und was ich will,
(klatscht)
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