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Soll ich euch sagen, wie und wo?
Phantasie:
Wir hören!
Schéfaká (stellt sich breitspurig hin und zeichnet mit weit ausgestreckten Armen zu dem, was sie sagt, die
Linien)
Da draußen im Sande von Achkám, Sind vierundsechzig Felder abgeteilt, Auf denen
(erst nach links und dann nach rechts)
hier ....und hier ....Figuren stehen. Und vor den Feldern, also ....hier und ....hier, Sind köstliche Altane hochgebaut, Mit bunten Teppichen aus Fárahán, Wo
(zeigt wieder nach links und nach rechts)
da der Scheik und ....da die Hexe sitzt,
Um ihre Züge laut zu kommandieren.
(im Hintergrunde erscheint der Scheik der Todeskarawane. Die Phan-tasie setzt sich auf den Thron. Die Bibel, welche auf dem Alabaster sitzt, zieht sofort den Schleier über ihr Gesicht. Schéfaká aber fährt, ohne den Ankömmling zu bemerken, in ihrer Beschreibung fort)
Die kämpfenden Figuren sind zu Pferde,
Und jeder Zug erfordert Reiterkünste,
Bei denen wir den Feind beschämen würden,
Wenn nicht der Scheik der Todeskarawane Das Schach zu reiten übernommen hätte. Ich habe mich zunächst vor ihm gefürchtet; Dann habe ich mich bloß nur noch gescheut, Und jetzt kann ich schon leidlich mit ihm reden, Doch für die Rolle, die er spielen soll, Ist er gewiß und sicher unbefähigt; Das sieht man ihm ja schon von Weitem an!
Dritter Auftritt.
Die Vorigen.
Der Scheik der Todeskarawane, der sich leise und langsam ge-
nähert hat und nun hinter ihr steht.
Scheik der Todeskarawane (heiter):
Das Schreckenskind! Sieht
es von Weitem schon!
Schéfaká (fährt zusammen, sieht sich um, weicht zurück):
Alláh, Alláh! Die Todeskarawane! Ich bin belauscht! Ich muß mich wieder setzen!
(flüchtet sich erschrocken, schreit sie auf nach dem Sitze ihres Vaters, auf den sie sich halb fallen läßt und halb wirklich fällt, weil er so niedrig ist. Hierüber)
Das ist sehr tief!
Scheik der Todeskarawane:
Wie es der Seele ziemt!
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