Title:

Babel und Bibel

Home
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

Figur. Höchste Würde, die umso mehr ergreift, als sie im Gegensatz zu diesem Alter der
Anmut nicht entbehrt. Edle, leicht gebräunte Gesichtszüge, mit einigen Alterslinien, die
aber keine Falten sind. Langes, sehr volles, schneeweißes Haar, welches in zwei Zöpfe
geflochten ist, die nach vorn geleitet sind und fast die Erde berühren. So lange sie un-
erkannt zu bleiben hat, versteckt sie dieses Haar unter das Gewand. Sie trägt unter
diesem Gewande den in der orientalischen Sage oft erwähnten „Panzer von Krystall“,
den sie aber vor Beginn des zweiten Aktes aber nicht anzulegen braucht, weil er erst
am Schlusse des Stückes sichtbar zu werden hat.
Ihr Anzug sei orientalisch, doch nicht nach irgend einem be-kannten Schnitt.
Faltenreich, doch ohne daß diese Falten der Schlankheit Eintrag tun. Er soll zwar den
Gedanken unterstützen, das Márah Dúriméh die „Menschheitsseele“ ist, darf
aber ja nicht zu phantastisch sein, weil es grad im Wesen der
„Menschheitsseele“ liegt, ihre herrlichen Ziele nur auf dem einfachsten, schlichtesten
Wege und in der natürlichsten, prunk-losesten Weise zu erreichen.
Die Án’alláh und die acht Scheike, welche zur nächtlichen Be-ratung kommen, sind in die bekannte Beduinentracht gekleidet, mit Kefíje und Agál, doch läßt sich durch die
Abwechslung in Form, Farbe und Art und Weise das Bild in hohem Grade beleben. Die
Kleidung des Kirám und die Leute von der Todeskarawane wird an den betreffenden
Stellen besonders angegeben.
–––––––––– 4. Ausserdem          Das oft vorkommende Wort Scheik wird in verschiedenen Gegenden verschieden
ausgesprochen. Für die vorliegenden Zwecke ist es am Besten, „Scheek“ zu sagen und das
zweite e wie ein leises  i  klingen  zu  lassen.
Der Islám schreibt für den Tag fünf Gebete vor und erlaubt dem eifrigen Moslem, des
Nachts noch zwei hinzuzufügen. Warum es hier, sowohl beim Asr und Moghreb als auch
dann zuletzt beim Úla, nicht zum eigentlichen Gebet, hat man Abú Kitál verantworten zu
lassen, doch ist es notwendig, die Form zu wahren, daß jeder Beter sich seines
Gebetsteppichs zu bedienen hat, der allerdings kein wirklicher Teppich zu sein braucht. Es
genügt jeder Schahl, jedes Kopf- oder Gürteltuch, ja jedes Stück Zeug, welches so groß ist,
daß man darauf knieen kann.
Das Hervorsuchen und Vor-sich-hinbreiten dieser Hilfsmittel, sobald die Gebetsbretter
geläutet werden, muß mit aller derjenigen Umständlichkeit und Feierlichkeit geschehen,
welche der Aufgabe des Stückes entsprechen. Sobald das Gebet vorüber ist,  hat
Jeder die knieende Stellung zu verlassen und seinen „Gebetsteppich“ in derselben Weise
wieder an sich zu nehmen.
Das Úmehá ist von Allen mitzubeten, allein nur Schéfaká und später dann auch Bén Tesálah und Márah Dúriméh ausgenommen. Diese eigentlich von den „heulenden
Derwischen“ herübergekommene Gebetsform wird sprechgesungen, und zwar unisono
nach folgenden Noten:
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: Mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... und Wohnungseigentumsgesetz
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsges...
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Einführung in das Bürgerliche Recht: Grundku...
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic sites:
CopyrightedBy.com/Startseite/Genres/Dramen
CopyrightedBy.com/Startseite/Autoren/M/May

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Impressum