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Einundzwanzigster Auftritt.
Die Vorigen ohne den Vorbeter.
Die Dämmerung ist inzwischen eingetreten und Schéfaká hat das Feuer höher geschürt, damit man sehen könne. Das ist die Zeit des Moghreb, des Gebetes kurz nach Sonnenuntergang. Der Scheik der Todeskarawane hä sehr angelegentlich, aber keineswegs in auffälliger Weise, mit der Oertlichkeit. Es scheint, als ob er auf die Andern gar nicht achte.
Der Hákawáti sitzt still an seinem Platze. Die Andern stehen im Vordergrunde und beobachten, was hinten geschieht. Dort kommt die Phantasie wieder mit Schéfaká wieder aus dem Zelte, vor dessen Männerabteilung der helle Vorhang herabgelassen wird, weil auf ihm, von innen erleuchtet, sich die Schatten bilden sollen. Die Phantasie klatscht in die Hände, worauf die Schattenspieler erscheinen. Sie bleiben im Hintergrunde und werden von ihr instruiert. Einige von ihnen tragen die Requisiten fort, weil sie nicht gebraucht werden. Einige verkleiden sich. Man sieht, daß sie die Gestalten des Scheik, des Imám, des Kádi und auch Babels nachahmen. Inzwischen wird im Vordergrunde weitergesprochen.
Scheik:
Nun haben nur noch die Schukúk zu kommen, Dann sind wir aller unsrer Freunde sicher. Die Todeskarawane ....
Babel (einfallend):
Die wird wirken!
Imám:
Ihr Scheik gefällt mir!
Kádi:
Hat es innerlich!
Scheik:
Und diese Phantasie ....
Imám (fällt ein):
Die paßt!
Kádi:
Die paßt!
Scheik:
Beweise erst, Beweise!
Babel:
Wird sie geben!
Scheik!
Ich bin gespannt!
Imám:
Ich auch!
Kádi:
Ich auch!
Babel:
Sie kommt!
(man hört die Gebetsbretter läuten. Die Phantas
ihr, um vorzubereiten)
Phantasie (zum Scheik):
Du wolltest eure Schatten von mir sehen,
(auf die entsprechenden Spieler zurückdeutend)
Sie kleiden sich jetzt an. Doch warne ich. Ich lasse sie auch sprechen. Darf ich das?
Babel:
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