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Der Agál ist ein meist schwarzer Strick aus Ziegenhaaren, welcher zweimal um den Kopf gewickelt wird, um die Kefíje festzuhalten.
Bén Tesálah
viel über zwanzig Jahre alt, aber doch schon volle Persönlichkeit. Edelmensch. Sehr ernst, aber mild. Ebenso selbst-bewußt, aber bescheiden. Seine Kleidung ist unzulänglich und ärmlich. Trägt auch Kefíje mit Agál, aber zerfetzt. Entweder barfuß oder nur in Bastsandalen.
Babel.
Vielleicht vierzig Jahre alt. Rundglasige, aber nicht auf- fallende Brille. Ernst und grüblerisch, aber sehr sympathisch. Liebt den Scheik. Verzieht ihn. Man merkt ihm, ohne dass er dies beabsichtigt, immer an, daß er eigentlich ein Fremder ist, kein Ánalláh. Kopfbedeckung ist Fez, darunter ein ganz leichtes Schattentuch.
Imám.
Alter wie der Scheik. Wohlbeleibt. Glänzt in lauter Würde
und Behaglichkeit. Hält die Hände meist über dem Leib gefaltet und in ihnen den muhammedanischen Rosenkranz, der jede Gestikulation des rechten Armes mitzumachen hat, während der linke ruhig liegen bleibt. Ist ein guter Redner. Vom Kádi unzertrennlich. Trägt kurdischen Riesenturban, doch ja nicht karikierend.
Kádi.
So alt wie der Scheik. Langes und hageres Pendant zum wohlbeleibten Imám, ohne den er sich nicht wohlbefindet. Ist auch ganz so wie dieser gekleidet, mit kurdischem Riesenturban, doch ja nicht karikierend. Ist grämlich, ohne daß er es will. Möchte gern wohlwollend sein, bringt es aber nicht fertig.
Hákawáti:
Ist über hundert Jahre alt und nicht ungebeugt von diesem Alter. Geht am Stock.
Langer, silberweißer Bart. Trägt einen gewöhnlichen, aber phantastisch geschlungenen Turban. Bietet eine Ehrfurcht erweckende Erscheinung. Schéfaká nimmt sich in ganz besonderer, fast andächtiger Weise seiner an und behütet ihn auf Schritt und Tritt.
Vorbeter.
Wohl dreißig Jahre alt. Ist ein Neger. Trägt auf dem Kopfe nur de n Fez. Hängt mit rührender Liebe am Scheik, obgleich dieser ihn schlecht behandelt.
Schéfaká.
Eigentlich noch Kind. Allgemein geliebt, und darum verzogen, doch ohne eine Spur
der üblen Eigenschaften verzogener Kinder. Ein vollständig unbeschriebenes, noch unberührtes Blatt.
Bibel (Béntulláh).
Ohne Angabe des Alters. Ist fast stets verschleiert, und als sie am Schlusse das Gesicht enthüllt, zeigt dieses keine Spur der vergangenen Jahre. Ihre Gestalt sei edel, ihre Stimme tief und voll. Hagerkeit oder Korpulenz sind unbedingt zu vermeiden.
Márah Dúriméh.
Noch älter als der Hákawáti, aber trotzdem von fast noch jugendlicher Rüstigkeit.
Hohe, grad und aufrecht getragene
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