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Drum gib mir deinen Arm, und führe mich. Du bist der Geist; da bringe ich es besser.
(sie zieht ihn mit sich fort und geht mit ihm mißlungen-stolzen Schrittes auf und ab. Er findet sich hinein und denkt an das Gewand, welches er als Modell zum Geiste getragen hat. Indem er die einzelnen Teile desselben nennt, beschreibt er sie durch lebhafte Hand-bewegungen)
Scheik (mit hoher Würde hin und her schreitend):
Ich bin der Geist, im Mantel von Elissa!
Schéfaká (versucht, es ihm nachzumachen):
Und ich die Seele! Gold aus Babylon!
Scheik:
In königlicher Márakánda-Seide!
Schéfaká:
Mit Steinen, die Schamúramát einst trug!
Scheik:
Im Haar den Götterreif von Éridú!
Schéfaká:
Mit zauberschweren Áltupírti-Ketten!
Scheik:
Ein Gürtel von geweihter Schlangenhaut!
Schéfaká:
Und Perlen aus der Zeit der Sündenflut!
Scheik:
Und endlich gar die scharfe Súri-Klinge!
Schéfaká (ihn nach dem Alabaster führend):
Und ich bin müd, so winkt mir süße Ruhe Auf weißem Alabaster von Martú, Auf dem ich wie ein holder Königstraum Aus Ágadí zu euch herüberschlummre.
(legt sich hin)
Da liegt der Traum!
(sieht dabei nun den Scheik der Todeskarawane, richtet sich schnell wieder auf, deutet nach ihm
und ruft)
Ein Fremder dort, ein Fremder!
Scheik (greift, als er den sehr ärmlich Gekleideten sieht, nach der Peitsche):
Wer bist du, Mensch?
Babel:
Wer brachte dich hierher?
Scheik der Todeskarawane:
Ich bin der Scheik der Todeskarawane.
Schéfaká (in heftigem Schreck):
Der Scheik der To .... Alláh beschütze uns!
(eilt zu ihrem Vater und duckt sich hinter ihm nieder. Während die Seele sich derart in den Schutz der Wissenschaft flüchtet, ver-schwindet in demselben Augenblicke Márah Dúriméh, nur von den Zu- schauern gesehen, von ihrem Platze und deutet an, daß nun ein selbständiger, mündiger Geist in die Handlung einzugreifen beginnt. Der Scheik der Todeskarawane wird durch den Anblick dessen, was er hier so plötzlich vor sich sieht, in eine gewaltige, innere Bewegung ver-setzt. Er hat dies dem Zuschauer ahnen zu lassen, ohne aber
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