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(den Arm hebend, begeisternd)
Das Morgenland ...
Scheik (mit erhobener Stimme einfallend):
Nur für das Morgenland!
Alle (jubelnd, durcheinander):
Das Morgenland nur für das Morgenland!
(man hört die Gebetsbretter hinter der Szene läuten. Die Stimme des Vorbeters erschallt)
Schéfaká:
Der Schwarze kommt!
Kádi:
Wir werden unterbrochen!
Scheik:
Das Nachmittagsgebet!
Imám:
Wir beten mit!
Scheik:
Und fahren dann in unserm Rate fort!
Zweiter Auftritt.
Die Vorigen. Der schwarze Vorbeter. Hinter ihm seine Adjuvanten. Er läutet die Gebetsbretter und singt dazu auf einem und demselben hohen Tone:
Heeehhh alas saláh! Heeehhh alal = feláh! Auf zum Gebete! Auf zum Heile! Heeehhh alas saláh! Heeehhh alal = feláh! Alláh akbar! Alláh hu!
Hierauf kniet er nieder, hinter ihm die Adjuvanten auch. Sie beginnen ihr schreckliches Úmehá, und all Anwesenden fallen ein, nur Schéfaká ausgenommen. Als es genugsam wiederholt worden ist, steht der Neger mit seinem Adjuvanten auf. Sie falten alle die Hände, und er spricht: Laßt und die heilge Fátha beten! Hierauf zitiert er:
Im Namen des allbarmherzigen Gottes! Lob und Preis sei Gott, dem Weltenherrn, dem Allerbarmer, der da herrschet am Tage des Gerichtes! Dir wollen wir dienen, und zu dir wollen wir flehen, auf daß du uns führest den rechten ....
Er kommt nicht weiter, denn der Scheik eilt von seinem Throne herbei, auf ihn zu, knallt ihm die Peitsche vor das Gesicht und ruft zornig:
Scheik:
Was fällt dir ein, du Wurm, du Laus, du Milbe!
Wasch dir den Mund mit Seife von Ischnán, Doch wage niemals, so mit Gott zu sprechen, Als ob er wenigstens dein Freund und Vetter sei, Wohl gar der Onkel deiner Tante sei!
Du hast nach meinem Formular zu beten, Kein Wort hinzu und keines davon weg; Alláh ist Herr, und was ich will,
(klatscht mit der Peitsche)
geschieht!
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